Elektro Walz - Elektro- und Solartechnik
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Informationen zu Solaranlagen

Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?

Herzstück einer thermischen Solaranlage ist der Kollektor. Ein Flachkollektor, die am weitesten verbreitete Bauform eines Kollektors, besteht aus einem selektiv beschichteten Absorber, der zur Absorption („Aufnahme") der einfallenden Sonnenstrahlung und ihrer Umwandlung in Wärme dient. Zur Minimierung von thermischen Verlusten wird dieser Absorber in einen wärmegedämmten Kasten mit transparenter Abdeckung (meistens Glas) eingebettet.

Der Absorber wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit (üblicherweise ein Gemisch aus Wasser und ökologisch unbedenklichem Frostschutzmittel) durchströmt, die zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert. Thermische Solaranlagen werden über einen Solarregler in Betrieb genommen. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher um einige Grad übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher.

Komponenten einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung:

•  Solarregler
•  Temperaturfühler am Kollektor
•  Temperaturfühler am Speicher
•  Solarkreis-Umwälzpumpe
•  Kaltwasserzufluss
•  Warmwasserabfluss
•  Ausdehnungsgefäß
•  Temperaturfühler für Nachheizung
•  Ladekreis-Umwälzpumpe

Die konventionelle Heizung gewährleistet über den Ladekreis, dass auch dann ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht, wenn die Solaranlage keine oder zu wenig Nutzenergie liefert. Solaranlagen lassen sich problemlos in die Gebäudetechnik integrieren. Damit ergänzt eine moderne thermische Solaranlage, die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels übertrifft, die konventionelle Heiztechnik ideal.

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotential, das in Deutschland den Primärenergieverbrauch um das Achtzigfache übersteigt. Diese Energiequelle ist praktisch unerschöpflich und steht uns auch in den nächsten Jahrmillionen zur Verfügung. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur begrenzt vorhanden. Die nächsten Generationen werden nicht mehr uneingeschränkt auf sie zurückgreifen können, so dass die Sonne zweifellos die Energie der Zukunft darstellt.

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Für die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ergeben sich günstige Voraussetzungen, da der Warmwasserbedarf eines Haushaltes über das Jahr annähernd konstant ist. Es besteht dadurch eine größere Übereinstimmung zwischen Energiebedarf und solarem Energieangebot als bei der Nutzung zur Raumheizung.

Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich 50 % bis 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt werden. Dann kann die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden. Das ist besonders vorteilhaft, weil sie in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet.

Unsere Leistungen:

•  Beratung vor Ort, Planung
•  Angebotserstellung – kostenlos und verbindlich
•  komplette fachgerechte Montage
•  Inbetriebnahme mit Einweisung
•  Wartung

Die Förderung der Solaranlagen wird beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. Aktuelle Fördersätze und Informationen erhalten Sie unter:

Telefon 06196/908-625 oder www.bafa.de oder
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/index.html

Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?
Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?

Anlagen-Beispiel: Fassadenintegrierte Solaranlage
Anlagen-Beispiel: Fassadenintegrierte Solaranlage